|
Die
mehrheitliche Ablehnung der Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln durch
Verbraucher und Landwirte ist über Jahre stabil hoch (über 70%) geblieben, weil die
Hersteller und Anwender von GmO (Gentechnisch modifizierten
Organismen) sich bisher weigern
die
Risiken für Gesundheit, Ökologie und Biodiversität ausreichend zu klären
den
Mangel eines klaren Nutzens für Landwirte und Verbraucher einzugestehen
volle
Verantwortung für die Folgen zu tragen
alle
Kosten und Lasten des GmO-Anabus zu tragen
über
Freisetzungen vollständig und rechtzeitig für die Planung der Nachbarn zu informieren
in ihrer
Öffentlichkeitsarbeit sachlich und informativ zu bleiben
sondern
statt dessen
Risikoforschung
behindern
seit
Jahren nicht halten, was sie versprechen
Haftung
weitgehend ablehnen
Kosten auf
andere abwälzen
Freisetzungen
verheimlichen und teilweise rechtswidrig durchführen
mit ihrer
Öffentlichkeitsarbeit das Denkvermögen angreifen und Wahrnehmung manipulieren
mit
überstürzter Vermarktung unausgereifter Produkte einen Zwangsversuch an Menschen
starten.
Diese
unseriösen und untragbaren Verhaltensweisen globaler Spieler drohen nun mit dem
herannahenden kommerziellen Anbau von GmO in den Dörfern Streit zwischen Landwirten zu
entfachen.
Dagegen
wehren wir uns. Und gegen Lücken in Rechtsvorschriften der EU und der BRD, die das
zulassen.
Deshalb
vereinbaren wir, in einem Bündnis betroffener Personen und Organisationen miteinander
statt Streit in den Dörfern Faire Nachbarschaft anzustoßen - mit
seriösen, aufklärenden Aktionen, die sowohl politische Demonstration als auch
Selbsthilfe sind, die Lücken in den Rechtsvorschriften auf legalem zivilrechtlichem Weg
zu schließen. Dazu laden wir jede(n) ein.
Unser
Aktionsbündnis und unsere Aktionen haben zum Ziel:
Bildung
und zivilrechtliche Absicherung einer GmO-freien Region zur Sicherung
- des
Angebotes bewährter normaler gentechnikfreier Lebensmittel
- des
biologischen, ökologischen und GmO-freien Anbaus
- der
bäuerlichen Familienbetriebe
Unterstützung
von Landwirten bei der Organisation von Nachbarsachftsvereinbarungen
Gewinnung
der Gemeinderäte für GmO-freie Gemeinden
Gewinnung
von Gemeinden und Firmen für GmO-freie Küchen und Läden
zivilrechtliche
Sicherung des Verursacherprinzips in Lücken und an Rändern GmO-freier Regionen
Gesetzliche
Sicherung GmO-freier Regionen und des Rechts auf GmO-freie Lebensmittel
Verbesserung
lokaler und regionaler Vermarktung und lokaler und regionaler Versorgung,
Sicherung
der Lebensqualität und Attraktivität der Region durch GmO-Freiheit und Faire
Nachbarschaft
Integration
von GmO-Freiheit und Fairer Nachbarschaft in lokale Marketingkonzepte
lokales
Handeln gegen destruktive Wirkungen globaler Spiele von Gentechnik-, Saatgut- und
Lebensmittelkonzernen auf die regionalen Strukturen.
Wir
vereinbaren, daß unser Aktionsbündnis selbst und seine Aktionen im Sinne der Aktion
"Faire Nachbarschaft"
die
Erkenntnis anstoßen und fördern soll, daß Schnäppchenjagd, das "Wachse oder
weiche", das globale Spiel um die "Nr.1" unter den "top ten" und
ähnlichen Mainstream- und Zeitgeist-Erscheinungen auch destruktive Wirkungen entfalten
und sowohl Differenzierung als auch Umkehr erfordern.
durch
vorbildliches Verhalten und Vorgehen Umkehr und Faire Nachbarschaft anstoßen und
fördern.
Musterort,
den .......................................
Unterschriften der
Gründungsmitglieder:
Ich stimme der Gründungserklärung zu
und trete dem Aktionsbündnis bei |
Name, Vorname |
Organisation/Anschrift |
Tel/Fax |
eMail |
Unterschrift |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Beitrittserklärung
Ich stimme der Gründungserklärung zu
und trete dem Aktionsbündnis bei |
| Name, Vorname |
Organisation/Anschrift |
Tel/Fax |
eMail |
Unterschrift |
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|