GenTG im Bundesrat Appell an alle Mitglieder des Bundesrates und Vermittlungsausschusses
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Ihr Appell - evtl. anpassen und bitte am Ende Ihren Namen nicht vergessen! Sehr geehrte Damen und Herren, ich verstehe nicht, daß ich künftig nur zwischen mehr oder weniger GmO-verunreinigten Produkten wählen können und dafür auch noch mehr zahlen soll - nur um Profite mit unausgereiften GmO und GmO-Produkten zu ermöglichen, deren Risiken für Gesundheit und Ökosysteme ungeklärt sind, deren Nutzen für Landwirte und Verbraucher nicht erkennbar ist, und deren Kosten zum Teil auf die abgewälzt werden sollen, die keine GmO wollen! Das ist für mich völlig unakzeptabel. Gegen die stabil hohe Ablehnung von Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln durch Verbraucher und Landwirte (70%!) die Interessen der GmO-Hersteller zu vertreten, demontiert bewährte Landwirtschaft, Wahlfreiheit und die Wirksamkeit deutlicher Entscheidungen des Marktes - nur um Profite mit unausgereiften GmOs zu ermöglichen. Dies wird Streit in den Dörfern statt Fairer Nachbarschaft schaffen. Ich fühle mich von solchem Handeln im Stich gelassen und mit mir viele Landwirte, Verarbeiter und Verbraucher. Überall in der BRD gründen sich Aktionsbündnisse, um GmO-freie Regionen zu organisieren. Wir werden bei den nächsten Wahlen dafür sicherlich eine deutliche Quittung erteilen. Sie wurden als Volksvertreter und nicht als Industrievertreter gewählt! Bitte sorgen Sie im Bundesrat und evtl. im Vermittlungsausschuss dafür, daß - Erlöseinbußen durch Verunreinigungen zu 100% ausschließlich durch GmO-Hersteller und -Anwender ausgeglichen werden. - Auch geringfügige Verunreinigungen gekennzeichnet werden. - alle betroffenen Nachbarn 6 Monate vor der Aussaat von GmO vom GmO-Anbauer über das Flurstück informiert werden. - Kosten und Lasten des GmO-Anbaus nicht auf andere abgewälzt werden Mit freundlichen Grüßen [Ihr Name] p.s. zu Aktionsbündnissen, Initiativen und GmO-freien Zonen siehe: www.faire-nachbarschaft.de, www.aktionsbuendnis.net/oberrhein/