Beispiel-Konzept |
||
|
Nicht nur in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion haben die Aktion Faire Nachbarschaft und die Aktionsbündnisse grundlegend andere Ziele als die Hersteller von GmO (Gentechnisch modifizierten Organismen). Das gilt auch für grundlegende Orientierungen und Verhaltensweisen: z.B. statt Verantwortungsabbau und Risikoentgrenzung Verantwortungsbereitschaft und Vorsorge. Das sollte sich auch im Erscheinungsbild und in der Kommunikation der Aktionsbündnisse ausdrücken: statt Abhängigkeit, Passivität und Rivalität zu schüren wie die GmO-Hersteller (mehr) sollten Aktionsbündnisse Eigenständigkeit, Eigeninitiative, Solidarität und Faire Nachbarschaft herausfordern, unterstützen und pflegen. mehr zur Grundidee der Aktion Faire Nachbarschaft Dies kann auch symbolisch geschehen: Printmaterialien, Einladungskarten, Briefe, Infos usw., können Samen enthalten, der daheim ausgesät und gezogen werden kann. Die notwendige tägliche Pflege wird bewußt machen und für eine Weile bewußt halten, daß es ausgeprägter Eigenständigkeit, Eigeninitiative, Verantwortungsbereitschaft, täglichen Einsatzes und nachhaltiger Pflege bedarf, Natur und Landwirtschaft als Quellen gesunder Ernährung im Gleichgewicht zu halten. Gleiches gilt auch für nachbarschaftliche Beziehungen: Faire Nachbarschaft setzt Eigenständigkeit, Eigeninitiative, Solidarität, Verantwortungsbereitschaft, täglichen Einsatz und nachhaltige Pflege voraus. Das Ergebnis wird immer erfreulich sein: eine chrakteristische Mischung bunter Blumen wird nicht nur das Auge erfreuen, sondern auch symbolisch "Wir-Gefühle" auf der Basis gefestigter Eigenständigkeit statt regressiv geschürter Abhängigkeit stärken, wenn sie gut sichtbar in Gärten, auf Balkonen, in Fenstern, in Läden, dem Eingangsbereich von Firmen, in Büros, Restaurants etc. platziert werden: alle, die mitmachen wissen bei seinem Anblick gleich, daß dort auch jemand ist, der sich täglich für Natur und Landwirtschaft als Quellen gesunder Ernährung ohne Gentechnik einsetzt. Das motiviert zum gleichen Einsatz für Faire Nachbarschaft und zu gemeinsmamen, solidarischem und verantwortungsbereitem Handeln. An öffentlichen Orten können die Blumen eine Weile freundlich einladender Blickfang sein, bei dem Infos der Aktionsbündnisse und Beitrittserklärungen ausgelegt werden können. Durch unterschiedliche Saatzeitpunkte kann für "Nachschub" gesorgt werden. Durch mehrerer Sträuße, die unter verschiedenen Bedingungen (Schatten, Halbschatten, Sonne) gezogen wurden, könnte dort auch augenfällig gezeigt werden, daß Pflanzeneigenschaften nicht nur von den Genen bestimmt sind. Diese symbolische Kommunikation wirkt den "psychologischen Operationen" entgegengesetzt, mit denen die Gentechnik-Konzerne unsere Wahrnehmung der Gentechnik zu steuern versuchen: statt uns zur Ablieferung der Eigenverantwortung zu bewegen, in dem unser Denkvermögen angegriffen und Ohnmachtsgefühle geschürt werden, die wir "kindlich" in der idealisierenden Identifikation mit den übermächtigen Gentech-Konzernen im heiligen Schein der Elternrolle aufheben sollen (mehr), übt die symbolische Saat-Aktion Bereitschaft zu eigenständigem, eigeninitiativem, eigenverantwortlichem, gemeinsamem und solidarischen Handeln auf gleicher Augenhöhe ein. Da sich vermutlich Gärtner und Künstler an lokalen Aktionsbündnissen beteiligen, kann jedes Aktionsbündnis den Blumenstrauß, die Verpackung und den Versand des Samens individuell gestalten und die Verbindung dieser symbolischen Aktion mit Einladungsaktionen in Eigeninitiative auf die Beine stellen. Alternativ ist Beteiligung an der Realisierung des folgenden oder eines ähnlichen Beispiel-Konzeptes denkbar, bei dem der Samen nicht in Tüten beigelegt werden muß sondern elegant in Faltpostkarten integriert ist (wie bei der Aktion Klimaoase, s.a. www.livingpaper.com). Wer die Ziele dieser symbolischen Kommunikation unterstützen möchte, ist eingeladen, zu ihrer Realisierung beizutragen: willkommen sind Spenden und vor allem Sponsoren, die den Druck angemessen hoher Auflagen und Versandkosten finanzieren. Wer das möchte, schicke bitte das folgende eMail: (mit Lastschriftsgenehmigung, die nur dann mit vorheriger Benachrichtigung verwendet wird, wenn das Projekt zustandekommt) Aktionsbündnisse, die dieses (oder ein grafisch sehr ähnliches) Konzept mit Samenkarten übernehmen möchten, melden sich bitte mit folgendem eMail: anmelden Einladungskarten:
zur Gründungsvorbereitung zur Gründung zum Beitritt neutral
1.
Einladung zur Beteiligung an der Gründung eines lokalen Aktionsbündnisses Innen Rückseite frei für Text 2.
Einladung zur Teilnahme am Gründungstreffen Rückseite frei für Text
|
|
|
3.
Betritts-Einladung nach dem Gründungstreffen: 4. neutrale
Faltkarte 5. Postkarte A6 (für Aktionen Rückseite bedruckbar) Motiv-Seite wie Faltkarte innen 6. Briefbogen
7. Info-Flyer und Beitrittserklärung zum Auslegen 8. Stellwand für Stand (s. Faire Nachbarschaft) 9. Banner
10.
T-shirt 11. Plakat
Ortseingang unter Ortstafel
14. |
|
Konzept und web-Umsetzung:
Gernot Hofmann |