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Der Stand als Zelle (Entwurf) ein begehbares, kugeliges Modell, in das sich an verschiedenen Stellen Doppelhelixen hineinbohren Risse hinterlassend ("ungebrochene" Ästhetik suggerierte vielleicht zu sehr "problemlose Machbarkeit"), die die einzelnen Themenzonen abgrenzen. 2 der Doppelhelixen könnten als Ein- und Ausgänge überlebensgroß sein Außen wird es abwechselnd von vertikalen Doppelhelixen und Ltfaßsäulen als zusätzlichen präsentationsflächen umgeben (pro Themenbereich entweder eine Doppelhelix oder eine Säule). Daraus ergäbe sich etwa folgende Seitenansicht:
Im Inneren des Zell-Modells sollten die von außen eindringenden Doppelhelixen ebenfalls sichtbar sein - entweder wiederum zur Abgrenzung von Themenzonen und/oder als Rahmen für Monitore oder andere Präsentationen. Je nach verfügbarem Platz können auch innen vertikale Helixen oder Säulen als zusätzliche Präsentationsflächen eingesetzt werden. Bei der obigen Themenfolge wäre dann folgender Grundriß sinnvoll:
Eingang: wenn zulässig, wegen der Aktion am Ende des Rundgangs, Nutzung als Ausgang durch eine Sperre (Drehkreuz) verhindern. Durch ein Seil um den Stand sollte das Betreten durch diesen Eingang erzwungen werden. Mythos : Die einzelnen Visualisierungen auf einer Säule, um die sich eine Doppelhelix windet, deren Schrauben-Bewegung nach oben den Eindruck der Eskalation und des Taumels, des sich im Kreise drehens unterstützt. Auf der Zell-Außenwand eine Leinwand, auf die das Video der Moritat zu den Mythen von Daedalus und Hephaistos projiziert wird. Links oder besser: rechts neben der Leinwand evtl. ein Monitor für die interaktive Zeitreise aus dem Mythos in die Gegenwart. Zeitpfeil: zunächst auf vertikaler Doppelhelix beginnend, ebenfalls senkrecht von unten nach oben der Zeitablauf, ab ca, 1950 auf der folgenden Säule. Evtl. Könnte die Doppelhelix, auf der der zeitpfeil beginnt sich nach oben verjüngen, am Ende umbiegen und deren Fortsetzung zum Fuß der Säule durchhängen und dort in die zweidimensionale Darstellung auf der Säule übergehen. Zur Darstellung der Ambivalenz (dual use) trennen sich die beiden Helixen: eine trägt die positiven Aspekte die andere die Negativen. Themenzonen: Für jedes Thema steht eine Zone auf der Zellaußenwand zur Verfügung, ab der Landwirtschaft zusätzlich entweder eine vertikale Doppelhelix oder eine Säule. Jede Art von Präsentationsfläche könnte mit Schautafeln unterschiedlicher Größe, Monitoren und "Eingriffslöchern" (für die Simulation des "blinden Eingriffs", des "Eingriffs ins Unbekannte" oder die Versinnlichung des Be-Greifens ) bestückt werden. Den einzelnen Themenzonen sind etwa gleich große Flächen zugeteilt. Je nach Platzbedarf muß das nicht so bleiben.Herrschaftstechnik und Naturprivatisierung:Für die Nutzung der Innenwände des Zellmodells gilt gleiches. Der Innenraum kann entweder ebenfalls mit Säulen oder Vertikalen Doppelhelixen als zusätzlicher Präsentationsfläche oder visualisierenden Skulpturen genutzt werden. Akzeptanzbeschaffung als Herrschaftstechnik: Der Themenblock sollte den Schlußpunkt bilden, um ihn an den Anfang (Daedalus und den Technikmißbrauch) rückbinden zu können. Optional: Den Themenblöcken im Innenraum steht relativ viel Platz zur Verfügung. Wenn sie weniger benötigen und/oder wenn für den ganzen Stand viel Platz zur Verfügung stünde, könnte jede Themenzone einen Eingang ins Innere erhalten, um innen der "Außenansicht" (Blick des Menschen) eine "Innenansicht" (aus der Sicht seiner Objekte) oder "Kehrseite" gegenüberzustellen.
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