Monsanto
im Schafspelz heiligen Scheins
Monsanto präsentiert neuen
"Auftritt":
Food
- die Speisung .... der Sechsmilliarden?
Health
- die Heilung ... aller Blinden, Lahmen und Aussätzigen?
Hope - die Hoffnung ... auf ewiges Leben?
Mon-santo
- mein Heiliger?
Monsanto
feeds the world - Mein Heiliger speist die Welt?
"Auftritt",
"Image", "corporate identity" (Firmenidentität), wie immer man nennen
mag, womit Streben nach Gewinn, Macht und hohen Börsenkursen (sharholder value) sich
menschlich und väterlich fürsorglichen (patriarchalen) "Charakter"
zu geben versucht - Monsanto übertreibt's unüberbietbar zur blasphemischen Anmaßung:
Die
Slogans "Monsanto - Food - Health - Hope" und "Monsanto feeds the
world" dürften vor allem für die Ohren von Menschen in romanischen Sprachräumen,
dazu gehören "Latein"-Amerika, Teile von Canada (Quebec), Teile der
US-Bevölkerung (italienisch stämmige, Farbige aus ehemaligen französischen,
italienischen, spanischen Kolonien Afrikas, Südost-Asiens und Latein-Amerikas), Teile von
Afrika, Südost-Asien und last not least Südeuropa, also in großen Teilen der Welt,
deutlich Biblisches anklingen lassen:
Der
Firmenname "Monsanto" ist eine Zusamensetzung aus den Worten "mon" und
"santo". "Santo" bedeutet im Italienischen, Spanischen und
Portugiesichen "Heiliger". Mit "san" klingen darüber hinaus
Bedeutungen des "Heilens", "Wiederherstellens" (San-itäter,
San-ieren) an, die unseren Ohren ebenso geläufig sind wie das Auftauchen der Silbe
"san" in den Namen pharmazeutischer Produkte (Fi-san) .
"mon"
bedeutet im Französischen "mein" und diese Bedeutung klingt auch in den
übrigen romanischen Sprachen an. In der Griechischen Wurzel bedeutet "mon"
"ein ...", "allein...". In der Doppelsilbe mon-o ist das auch uns
durchaus geläufig: "Mon-o-pol" (Ein Unternehmen beherrscht alleine,
als einziges den Markt), in "Mon-o-kel" (Brille für ein
Auge), in mon-o-ton (ein-tönig) usw.
Die
Silben des Firmennamens "Monsanto" wecken also Assoziationen, die um den
Firmennamen wie um den Mond einen "Hof" bilden (Connotation) mit den Bedeutungen
"mein" "ein(ziger)" "allein(iger)" "heilender"
"Heiliger". In romanischen Sprachen ist diese Bedeutung nahezu unmittelbar.
Monsanto
umgibt sich durch den Namen mit einem Heiligen-Schein.
Diesen Namen auszusprechen grenzt dadurch an Anbetung:
mein ... einziger ... alleiniger ... heilender ... Heiliger
In
diesem Heiligen-Schein beginnt auch der Slogan heilig zu scheinen:
"Food -Haelth - Hope".
"Nahrung, Speisung", "Heilung, Gesundheit" und
"Hoffnung"!
Das
"verkündet"
"mein einziger alleiniger heilender Heiliger"!
Wem beschwört das nicht Christus herauf:
Die
Speisung der 5000
Die Heilung der Blinden, Lahmen und Aussätzigen
Die Hoffnung auf ewiges Leben
Will
Monsanto nicht bloß "ganz oben aufs Treppchen", sondern noch höher, am
höchsten, in den Himmel, auf den Thron - und nicht bloß "zur Rechten"?
Mit
Gentechnik?
In
der kollektiven Jagd nach der "pool position", der "obersten Stufe des
Treppchens", der "Nummer eins", des "größten Stücks vom
Kuchen" ist Größen-, Macht- und Überlegenheitsgier Normalität geworden. Darin ist
vergessen, daß "Mehr desselben" schon keine Lösung mehr, sondern selbst das
Problem ist.
Monsanto
ist an dem Punkt, an dem der selbst verliehene Heiligen-Schein die Schein-Heiligkeit mehr
entlarvt als verbirgt.
Nicht
zu bemerken, daß sowohl der Heiligen-Schein als auch die Vorgehensweisen bei der
Durchsetzung ihrer Genpanschereien in Landwirtschaft und Lebensmitteln längst Eigentore
sind, offenbart ein erschreckendes Ausmaß von Realitätsverlußt.
Realitätsverluste
und Selbstverkennung der selbsternannten neuen Herren der Sch®öpfung werden bei Monsanto schon in der
Selbstpräsentation gegenüber der Weltöffentlichkeit sichtbar.
Lassen
wir sie weiter
mit
Gentechnik
die
Herren der Sch®öpfung
spielen?
roundup
Monsanto!
Nebenbei:
wie Novartis und Höchst hat auch Monsanto die Chemie-Produktion von der neuen "life
science"-Produktion abgetrennt; Chemie wird jetzt unter dem Namen "Solutia"
produziert.
"Solutio"
(lat.) bedeutet zwar eindeutig "Lösung" und trifft das Metier: die Lösung des
Problems mit der Lösung. Der Wortstamm "Solutio" ist sowohl im romanischen als
auch im englischen Sprachraum (solution) geläufig. Überall hat dieser Wortstamm aber
einen Bedeutungshof, in dem auch (Er)-lösung anklingt - wie in Ab-solution. Den Namen
für die Chemie-Produktion treibt und übertreibt Monsanto also in die gleiche
Richtung wie den Namen für "life science"-, alias
"biotechnische" alias "gentechnische" Produktion.
Diese
"Erlösung" "im Namen der Chemie" macht Monsanto weiblich: Soluti-a -
die Lösung, die Gelöste, die Auflösung, die Aufgelöste, die Erlösung, die Erlöste
....
"Man"
könnte da noch tiefer blicken.
Modern?
Oder nur attraktiv für erstarrte patristische Gemüter? Visionär? Oder nur die
Restauration männlicher "Erledigung" des unwägbaren Lebendigen, der magna
mater, der Materie, mit berechenbarer Technik?
Was
auch immer - Monsanto setzt die Empfehlungen
von Burson Marsteller
- Symbole und keine Logik
- Geschichten und keine Sachfragen
- Erzeugung positiver Wahrnehmung
schon
mit den beiden Firmennamen, dem Slogan bzw. der "tagline" und dem Logo so
forciert um, daß weniger mehr gewesen wäre. Mehr desselben ist irgendwann eben nicht die
Lösung, sondern selbst das Problem.
Glosse:
 
Torsch(l)ußpanik?
Die Angst zu verlieren. Die Angst, wieder und wieder ins Abseits zu stürmen?
Die Angst vorm Abpfiff? Wie anders ist zu verstehen, daß Monsanto nur noch aufs
eigene Tor schießt? Monsanto, umnebelt von roundup, verliert die Richtung, die Hüllen
... und die Feigenblätter? Monsanto - selbst nicht roundup-resistent?
Da will
Monsanto in den USA von Farmen Lizenzgebühren einklagen, in deren Raps-Kulturen
benachbarte Monsanto-Felder ihre Genpanschereien auskreuzten!
Da pocht
Monsanto in der BRD auf verfassungsbrüchig vorgetäuschtes Schein-"Recht", um
unter Verstoß gegen den EG-Vertrag, die EU-Freisetzungsrichtlinie, das Gentechnikgesetz
und die Verfassung der BRD und gegen mehrheitliche Ablehnung von Genpanschereien in
Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion mit heimlichen Freisetzungen vollendete
Tatsachen schaffen zu können - mit Unterstützung der BRD-Genehmigungsbehörde, des
Robert-Koch-Institutes.
Da zerrt
Monsanto wachsame Bürger, die sich dagegen wehren, mit unbewiesenen Behauptungen ihrer
Pacht-Empfänger vor den Kadi, um sie mit einstweiligen Verfügungen einzuschüchtern.
Daß Monsanto
ungeheuer effizient ins eigene Tor trifft, hat eine selbst in Auftrag gegebene Studie
ermittelt: dramatischer Ablehnungsanstieg in England, stabile Ablehnung auf nicht mehr
steigerbarem höchsten Niveau in der BRD.
Dies wußte
Monsanto bereits, als es die Forderung des "aktionsbündnisses"
- den Mißbrauch verfassungswidrig vorgetäuschten Schein-"Rechts" zur
Durchsetzung heimlicher Freisetzungen
- schikanöse Klagen gegen Bürger, die sich dagegen wehren
zu unterlassen,
uneinsichtig barsch zurückwies und beleidigt darauf pochte, aus eigenen Fouls Anspruch
auf Elfmeter zu haben. Na klar: auf's eigene Tor! Ginge es nur darum, daß Monsanto
trifft, wäre Monsanto bei seinem Elfmeterschießen aus vollem Halse anzufeuern:
Roundup
Monsanto!
Da aber zu befürchten ist, daß solche Realitätsverluste
auch Monsantos Genpanschereien prägen und Monsantos finaler
Terminator-Selbstrettungsschuß andere statt Monsanto trifft, sollte Monsanto nicht
nur den Abseitspfiff, sondern die rote Karte und den Platzverweis erhalten!
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