Pressemitteilung |
Schikanen gegen Kritiker
rechtsbrüchiger Freisetzungen
(Freiburg/Solingen 30.10.98 gh) Monsanto zerrt weitere Menschen
vor den Kadi, die sich gegen Freisetzungen wehren, an deren Rechtmäßigkeit das OVG
Berlin bereits mehrfach erhebliche Zweifel angemeldet hat.
Monsanto weiß genau, daß es für die Möglichkeit,
Freisetzungen an beliebigen Orten nachzumelden und hinter dem Rücken der betroffenen
Bürger und Landwirte unabänderliche Tatsachen zu schaffen, wenn sie für einen einzigen
Ort genehmigt wurden, keine gültige Rechtsgrundlage gibt. Von der EU-Kommission und der
ehemaligen Bundesregierung wurde eine solche Rechtsgrundlage unter Verstößen gegen den
EG-Vertrag, die europäische Freisetzungsrichtlinie, das Gentechnikgesetz und die
Verfassung der BRD vorbei an EU-Parlament, Bundesrat und Bundestag nur vorgetäuscht.
Weiterhin Freisetzungen nachzumelden bedeutet deshalb, diesen
rechtsbrüchigen, antidemokratischen und verfassungsfeindlichen Versuch fortzusetzen, um
gegen die mehrheitliche Ablehnung von Gentechnik in Lebensmittelproduktion und
Landwirtschaft wissentlich rechtsbrüchig vollendete Tatsachen zu schaffen.
Menschen, die sich gegen Monsantos Mißbrauch nur
vorgetäuschten "Rechts" und gegen Freisetzungen wehrten, die mit rechts- und
verfassungsbrüchigen Mitteln antidemokratisch und illegal durchgesetzt werden sollten,
werden von Monsanto in Bebra-Iba nun mit Hilfe eidesstattlicher Verleumdungen durch den
Landwirt Wilhelm Wettich mit einstweiligen Verfügungen überzogen.
Am Dienstag, den 3.11.98 10:15 und am 13.11.98 finden am
Amtsgericht Rotenburg a. d. Fulda weitere von Monsanto angestrengte Verhandlungen statt.
Das "aktionsbündnis" hat Monsanto in einem offenen
Brief aufgefordert, solche Schikanen und nachgemeldete Freisetzungen, für die es keine
gültige Rechtsgrundlage gibt, zu unterlassen. Es fordert Monsanto auf, den EG-Vertrag,
die europäische Freisetzungsrichtlinie, das Gentechnikgesetz und die Verfassung der BRD
zu respektieren und einzuhalten, statt Menschen zu schikanieren und mundtot zu machen, die
sich gegen die widerrechtliche Schaffung unabänderlicher Tatsachen durch Mißbrauch
vorgetäuschten Scheinrechts wehren.
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Dieser Forderung werden wir in den nächsten Tagen
Nachdruck verleihen, indem wir die neue Bundesregierung, die Kirchen und andere
gesellschaftliche Gruppierungen auffordern, diesem unerträglichen Vorgehen von Monsanto
entgegenzutreten. Wir werden rechtzeitig darüber informieren.
Den offenen Brief an Monsanto erhalten Sie als Anlage zum eMail. Falls
Sie diese Pressemitteilung per Fax erhalten haben, finden Sie ihn im Internet . Dort
finden Sie auch Links zu vertiefenden Informationen. |
Das stete Tröpfchen,
das selbst den
heißen Stein
zum Fasse
höhlt
und
-bald -
zum
Überlaufen
bring |