(C.Fenger@t-online.de )
Sehr geehrte
Damen und Herren,
die Warnungen
namhafter Wissenschaftler vor den unkalkulierbaren Risiken der Gentechnik werden lauter,
kritische Presseund Fernsehberichte häufiger und die Sorgen der Menschen um ihre
Gesundheit und die Unversehrtheit der Natur nehmen zu. Umfragen bestätigen immer wieder,
daß die Mehrheit der Deutschen gentechnikfreie Lebensmittel bevorzugt, über 90 Prozent
fordern zumindest eine deutliche und lückenlose Kennzeichnung.
Die
Killer-Kartoffel von Professor Pusztai, durch die das Gehirn von Tieren in nur elf Tagen
schrumpft und andere Organe schwer beschädigt, macht überdeutlich, daß Gentechnik in
Le-bensmitteln eine große Gefahr für die ganze Menschheit darstellt. Die Erklärung
eines bekehrten Experten von Monsanto daß Blairs Aussage, Gen-Food sei sicher absurd ist,
erschüttert ("The Express" 1.3.99). Prinz Charles steht an der Spitze der
Gentechnik-Gegner in England und die größten Handelsketten in England bannen Gen-Food
aus ihren Regalen (ASDA, Ice-land, Pizza Express, Wimpy, Domino Pizza, Burger King,
McDonalds und Kentucky Fried Chicken).
Aus diesen
Gründen lehne ich genmanipulierte Nahrungsmittel grundsätzlich ab, insbesondere auch den
sogenannten Butterfinger der Firma Nestlé und bitte Sie und forderte Sie auf,
genmanipulierte Nahrungsmittel aus allen Regalen zu entfernen, bzw. nicht mehr zu
produzieren.
Für die
Übergangszeit schlage ich das Modell von SPAR Österreich vor. SPAR Österreich zeigt,
was machbar ist. Die Bio-Linie "Natur Pur" umfaßt etwa 40 Artikel, darunter
Molkerei-produkte, Gemüse, Eier, Mehl und einige Fertigprodukte und ist weltweit die
erste Produktli-nie, deren Gentechnik-Freiheit durch strenge, externe Kontrollen gesichert
ist.
Bitte folgen
Sie diesen Beispielen und bieten auch Sie Ihren Kunden ein entsprechendes Angebot an
garantiert gentechnikfreien und deutlich als solche gekennzeichnete Produkte an.
Ich bedanke
mich im voraus für Ihre Bemühungen und freue mich auf Ihre baldige und positive Antwort.
Mit
freundlichen Grüßen