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Dialog mit den Lebensmittelhandelskonzernen

Offener Brief an die

Lebensmittel- handelskonzerne

 

Zum

Brief des "aktionsbündnisses"

Kurzbrief -Vorschläge

 

Material:

Strukturen und Positionen
des Lebensmittelhandels
in der BRD und Europa

Pressemeldungen zur
Haltung der
Lebensmittelhandelskonzerne

Ergebnisse des
bisherigen Dialogs

Lebensmittelhandelskonzerne:
Da verschiedene europäische Handelskonzerne  beweisen, daß es möglich ist, Kunden ein Sortiment ohne gentechnisch hergestellte Produkte anzubieten, fordern wir die Lebensmittelhandelskonzerne auf, der konstant mehrheitlichen Ablehnung von Gentechnik in der Lebenmittelproduktion zu entsprechen, um antidemokratischer Durchsetzung von inzwischen erwiesen für Ökologie und die menschliche Gesundheit gefährlichen Gentechnik in Lebensmitteln und rechtsbrüchigen heimlichen Freisetzungen öffentlich und nachdrücklich entgegenzutreten.

Das stete Tröpfchen,

das selbst den

heißen Stein

zum Fasse

höhlt

und

-bald -
zum
Überlaufen

bringt

 

 


Der Brief des "aktionsbündnisses"


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Der Kurzbrief - für's Mitmachen


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Vorschläge

Claus Fenger (C.Fenger@t-online.de )

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Warnungen namhafter Wissenschaftler vor den unkalkulierbaren Risiken der Gentechnik werden lauter, kritische Presseund Fernsehberichte häufiger und die Sorgen der Menschen um ihre Gesundheit und die Unversehrtheit der Natur nehmen zu. Umfragen bestätigen immer wieder, daß die Mehrheit der Deutschen gentechnikfreie Lebensmittel bevorzugt, über 90 Prozent fordern zumindest eine deutliche und lückenlose Kennzeichnung.

Die Killer-Kartoffel von Professor Pusztai, durch die das Gehirn von Tieren in nur elf Tagen schrumpft und andere Organe schwer beschädigt, macht überdeutlich, daß Gentechnik in Le-bensmitteln eine große Gefahr für die ganze Menschheit darstellt. Die Erklärung eines bekehrten Experten von Monsanto daß Blairs Aussage, Gen-Food sei sicher absurd ist, erschüttert ("The Express" 1.3.99). Prinz Charles steht an der Spitze der Gentechnik-Gegner in England und die größten Handelsketten in England bannen Gen-Food aus ihren Regalen (ASDA, Ice-land, Pizza Express, Wimpy, Domino Pizza, Burger King, McDonalds und Kentucky Fried Chicken).

Aus diesen Gründen lehne ich genmanipulierte Nahrungsmittel grundsätzlich ab, insbesondere auch den sogenannten Butterfinger der Firma Nestlé und bitte Sie und forderte Sie auf, genmanipulierte Nahrungsmittel aus allen Regalen zu entfernen, bzw. nicht mehr zu produzieren.

Für die Übergangszeit schlage ich das Modell von SPAR Österreich vor. SPAR Österreich zeigt, was machbar ist. Die Bio-Linie "Natur Pur" umfaßt etwa 40 Artikel, darunter Molkerei-produkte, Gemüse, Eier, Mehl und einige Fertigprodukte und ist weltweit die erste Produktli-nie, deren Gentechnik-Freiheit durch strenge, externe Kontrollen gesichert ist.

Bitte folgen Sie diesen Beispielen und bieten auch Sie Ihren Kunden ein entsprechendes Angebot an garantiert gentechnikfreien und deutlich als solche gekennzeichnete Produkte an.

Ich bedanke mich im voraus für Ihre Bemühungen und freue mich auf Ihre baldige und positive Antwort.

Mit freundlichen Grüßen