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Musterbriefe                   

|Abschließendes Angebot|Brief an BVEL|
Politische Akteure: http://dir.agrar.de/agrar.de/Deutschland/Politik/Akteure/

Abschließendes Angebot

Einschreiben mit Rückschein

Herrn Mustermann

usw.

 

 

Sehr geehrter Herr Mustermann,

wir möchten Sie heute nochmals bitten, mit uns den beiliegenden Nachbarschaftsvertrag abzuschließen. Wie sinnvoll das ist und welche Vorteile dieser Vertrag Ihnen bietet, entnehmen sie bitte der beiliegenden Erläuterung.

Wir bitten Sie, uns

 

bis zum xx.xx.xx

 

mitzuteilen, ob sie unser Angebot annehmen wollen oder ablehen.

 

Falls Sie keinen Nachbarschaftsvertrag abschließen wollen, müssen wir sie bitten, den Anbau auf Ihren Flächen, die nicht weiter als 300 m von unseren entfernt sind, mit uns abzustimmen, damit wir auf diesem Wege gemeinsam Kontaminationen vermeiden, wenn Sie einmal genmanipulierte Pflanzen anbauen wollen.

Deshalb bieten wir Ihnen alternativ den Abschluß eines Abstimmungsvertrages an (beiliegend).

Sollten Sie auch das nicht wollen, empfehlen wir den Abschluß einer Haftpflichtversicherung, die Schadenersatzansprüche ausdrücklich abdeckt, wenn Sie einmal genmanipulierte Pflanzen anbauen und diese benachbarte Kulturen kontaminieren. Beiliegend nennen wir Ihnen Versicherungsgesellschaften, die im Rahmen ihrer Betriebshaftpflichtversicherungen oder zusätzlich solche Deckungszusagen anbieten. Wir bitten um Verständnis, das wir im Kontaminationsfalle gemeinschaftlich Schadenersatzansprüche durchsetzen werden, notfalls gerichtlich. Bitte weisen Sie uns den Abschluß einer solchen Haftpflichversicherung zusammen mit Ihrer Antwort nach, wenn Sie weder einen Nachbarschaftsvertrag noch einen Abstimmungsvertrag abschließen wollen.

Sollten Sie auch das nicht wollen, bitten wir um Verständnis, daß wir uns gezwungen sehen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die uns vor wirtschaftlichen, möglicherweise existenzbedrohenden Schäden durch Kontamination mit Genmanipulationen schützen. Das ist nur durch regelmäßige Prüfung (PCR-Monitoring) unserer Kulturen vor und nach der Blüte möglich. Im Falle eines Befundes nach der Blüte müssen wir zur Klärung der Verursachung und Beweissicherung jedoch auch Ihr Kulturen im Umkreis von 300m um unsere Flächen prüfen. Wir bitten um Ihr Verständnis, daß wir Sie für die  anfallenden Kosten in Anspruch nehmen werden, wenn sie alle unsere Angebote ablehnen, die diesen Aufwand vermeiden könnten.

Sie sehen, der Abschluß eines Nachbarschaftsvertrages würde Ihnen erheblichen Aufwand, Kosten und späteren Ärger ersparen.

Sollten wir bis zum o.g. Termin nichts von Ihnen hören, gehen wir davon aus, daß Sie unsere Angebote ablehnen und sich auf Kostenerstattung für die dann notwendigen Kontrollen einstellen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 

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Brief an BMVEL

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Sehr geehrte

heimliche Freisetzungen und heimlicher Anbau sind UNFAIR

ich  will keine genmanipulierten Pflanzen anbauen, weil Verbraucher, Lebensmittelhandel und meine Abnehmer keine Genmanipulationen in der Lebensmittelproduktion wollen und von mir verlangen zu garantieren, daß meine Ernten keine Genmanipulationen enthalten.

Das kann ich aber nicht garantieren, weil ich nicht weiß ob und wo in meiner Nachbarschaft Genmanipulierte Pflanzen freigesetzt oder angebaut wurden.

Wenn ich sicher gehen will, muß ich auf die höheren Erlöse für Ernten ohne genmanipulierte Pflanzen verzichten, anderenfalls setze ich mich der Gefahr von Schadenersatzforderungen aus, die meine Existenz vernichten könnte. Was soll ich tun?

Die Heimlichkeit bei Freisetzungen und Anbau von genmanipulierten Pflanzen ist nicht nur UNFAIR, sie bedroht Existenzen!

Ich verstehe nicht, daß Sie ein rechtswidrige Genehmigungsverfahren dulden, das heimliche Freisetzungen ermöglicht. Ich verstehe auch nicht, daß Sie heimlichen Versuchsanbau   und Kennzeichnungsschwellen bei Saatgut dulden wollen, obwohl Genmanipulationen in der Landwirtschaft und Lebensmittelprodukton  europaweit und abgelehnt werden.

Was bewegt die Bundesregierung, den Weg der Heimlichkeit bei Freisetzungen und Anbau fortzusetzen, den die Schwarzkonten-Kohl-Regierung rechts- und verfassungsbrüchig gegen die berechtigten Interessen und den Willen der Bevölkerungsmehrheit und der Landwirte eingeschlagen hat? Über welche Wege hatten und haben die Gentechnik-Konzerne Einfluß auf die Bundesregierung?

Ich fordere Sie auf, mindestens das rechtswidrige Genehmigungsverfahren und jede Heimlichkeit bei Freisetzungen und Anbau von genmanipulierten Pflanzen zu beenden.

Da aber Hinweise vorliegen, daß Genmanipulationen aus Pflanzen in das Erbgut von Bakterien und Krankheitserregern in den Därmen von Insekten übertragen werden, so daß mehrere Genmnaipulationen  aus verschiedenen Pflanzen in der Erbinformation eines Bakteriums zu völlig neuen Krankheiten und Störungen des Ökosystemes führen können, fordere ich Sie auf, Freisetzungen zu verbieten.

Solange das nicht geschehen ist, unterstütze ich Aktionen, die darauf abzielen, die Bevölkerungsmehrheit und mich vor  Heimlichkeiten zu schützen, sie zu beenden und die Gründe für das Festhalten der Bundesregierung daran aufzuklären.

Bitte teilen Sie mir mit, was sie unternehmen werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

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