Home
^nach oben^
Häufige Fragen
Ziele
Einführung
Faire Nachbarn
Teilnahmegründe
Pilotfeld Baden
Begleitaktionen
Themenübersicht
Musterbriefe
Verträge
Für Nachbarn
So einfach geht's!
Zettelkasten

Teilnahmegründe

<<zurück
^nach oben^
weiter>>

 

 

 

Wo gebaut wird und sich zur Zeit häufig etwas ändert ....
Die meisten Seiten sind noch im Aufbau!
|Baustellen|

Was ganz neu hinzugekommen ist ....
|Das Neueste|

Gründe & Argumente für "Faire Nachbarschaft"            

 

Neben Erhaltung und Schutz bewährter herkömmlicher, ökologischer und biologischer Produktionsweisen sowie des Einkommens und der Existenz bäuerlicher Familienbetriebe (s.o. Was nutzt mir die Teilnahme?) sprechen vielfältige weitere Gründe & Argumente für die Aktion "Faire Nachbarschaft". Die lassen sich vielleicht so zusammenfassen:

Die Agrargentechnik und ihre Durchsetzung begibt sich in biologischen, ökologischen, psychischen, sozialen, juristischen, ökonomischen und kulturellen Zusammenhängen in Vereinseitigungen und Sackgassen.

Die Aktion "Faire Nachbarschaft" regt an und hilft,   durch Selbsthilfe Auswege zu öffnen und zugleich Druck auf die Politik auszuüben, die Vereinseitigungen und Sackgassen zu verlassen.  

 

Können Agrargentechnik und gentechnikfreier herkömmlicher, ökologischer und biologischer Anbau dauerhaft nebeneinander existieren?

Ist die Freiheit, zwischen Erzeugnissen mit und ohne GmO zu wählen, überhaupt möglich?

 

KONTAMINATION ist der GAU

Mit dem Ende des Moratoriums beginnt der Einstieg in die kommerzielle Nutzung der Gentechnik in der Landwirtschaft. Viele Probleme sind entweder nicht oder schlecht gelöst, viele Fragen sind völlig offen. Aus dem Einstieg in die kommerzielle Nutzung der Atomtechnik sollte eigentlich gelernt worden sein, daß schon deshalb ein Einstieg unterbleiben sollte:
Entgegen aller Beteuerungen, Wissenschaft und Technik werde die offenen Probleme noch lösen und die Atomtechnik sicher machen, hat sich gezeigt: selbst nach einem halben Jahrhundert sind Lösungen nicht einmal in Sicht. Es gibt immer noch keine Entsorgung des Atommülls. Und alle GAUs sind eingetroffen: der GAU in Tschernobyl; waffenfähiges Material und Plutonium ist durch den Zusammenbruch eines politischen Systems - und schlimmer noch: auch durch kurzsichtige US-Öl-Politik -  außer Kontrolle und in die falschen Hände geraten; und selbst die "friedlichen" AKWS können durch eine Terrorattacke vom Kaliber des 11.9. in eine Atombombe verwandelt werden, weil ihr Berstschutz nicht auf Flugzeuge heutiger Größe ausgelegt ist.

Offenkundig ein falscher Geist, der den Umgang mit Wissenschaftlicher Erkenntnis und Technik prägt.

Nun wird wieder aus diesem Geist erneut beteuert, Wissenschaft und Technik werde noch ungelöste Probleme lösen, noch offene Fragen beantworten.

Mit Milliardenaufwand und raffinierten Methoden der Wahrnehmungssteuerung ("perception management") und psychologischer Operationen (psychological operation - PSYOP), wie sie vom US-Militär für die zerstörung eigenständigen Denkens und Manipulation des Bewußtseins entwickelt wurden, versuchen die GenTech-Konzerne den ungläubigen Europäern Agrar-Gentechnik mit einem heiligen Schein zu umgeben.  So präsentiert sich z.B. ein einziger GenTech-Konzern als Heiliger, der die ganze Welt ernährt ("MonSanto feeds the world"); und Novartis bläut den ungläubigen  Europäern die Gentechnik als Leiter und Tor zum Himmel ein. Zugleich fordern sie unisono Versachlickhung der Gentechnikdebatte. Das ist nicht fair.

Statt

 

Den Eindruck, Agrargentechnik trage zur Lösung drängender Probleme bei, beseitige gar den "Welthunger", erzeugen die GenTech-Konzerne mit raffiniertesten Methoden der Wahrnehmungssteuerung ("perception management") und psychologischer Operationen (psychological operation - PSYOP), wie sie vom US-Militär für die Manipulation des Bewußtseins entwickelt wurden. So präsentiert sich z.B. ein einziger GenTech-Konzern scheinheilig im heiligen Schein eines Welternährers ("MonSanto feeds the world").

Die Chancen, die die GenTech-Konzerne mit diesen fragwürdigen Mitteln suggerieren, müssen deshalb hier nicht versammelt und wiederholt werden. Das machen sie mit Millionenaufwand schon selbst.  Statt dessen soll hier versucht werden, diese schönfärbende Einseitigkeit mit der bewußt einseitigen Versammlung negativer Wirkungen in den genannten Zusammenhängen auszugleichen und dadurch Balance und die Möglichkeit zu eigenständiger Beurteilung wiederherzustellen, ob Agrargentechnik ein Ausweg oder eine Sackgasse ist.

Die antidemokratische Durchsetzung der Agrargentechnik verlangt nach Auswegen aus der Sackgasse drohender negativer Wirkungen. "Faire Nachbarschaft" versucht bewußt , solche Auswege auf legale Weise zu öffnen, solange die Gesetzgebung der EU und der BRD den Methoden der Wahrnehmungssteuerung erliegt und bewährte herkömmliche Produktionsweisen dem Blauen vom Himmel preisgibt.

 

Veränderungen der Erbinformation, des Genoms, verändern nicht nur Erbinformation. Ihre Anwendung verändert auch biologische, ökologische, ökononomische, juristische, soziale, psychische und kulturelle Zusammenhänge. Von der Wirkung in all diesen Zusammenhängen her ist zu beurteilen, ob die Agrargentechnik ein Weg zur Lösung von Problemen oder ein Holzweg, ein Ausweg oder eine Sackgasse ist.

 

 

 

mannhvRechts.tif (55942 Byte)ZwangT.tif (953098 Byte)

Autobahn3.jpg (43013 Byte)

FaireNachbarschaftHände.jpg (46790 Byte)

Die Sackgasse.
[Profitieren auf Kosten anderer]
[Sich aus der Verantwortung stehlen]

Beweislast der Laien mißbrauchen
[Abgelehntes durchsetzen]
[Wahrnehmung  steuern]

[Blind an Unbekanntem fummeln]
[Sein Tun Verheimlichen]
[Auf Scheinrecht pochen]
[Lasten auf andere abwälzen]

Unfair handeln
Alles auf eine Karte setzen
um [mitzuspielen im globalen Sandkasten]

Kultur zerstören

Der Ausweg.
Aus Einbußen durch Kontaminationen
Aus fehlendem Versicherungsschutz 
Aus geringen Chance auf Entschädigung
Aus der Ignoration von Ablehnung
Aus Ver(w)irrung im Blauen vom Himmel

Aus blindem Fummeln
Aus Heimlichkeiten
Aus dem Mißtrauen
Aus Gegeneinander

Aus Streit mit Nachbarn
Aus der Agrar-Gentechnik
Aus GENopoly im globalen Sandkasten
Die Erfolgsautobahn.
Zu nachhaltigen Einkommenssteigerungen
Zu solidarischer Teilung von Schäden
Zur  Durchsetzung von Schadenersatz
Zur Nachfrageorientierung

Zum genauen Blick
Zu weitsichtiger Vorsicht
Zur Offenheit
Zum Vertrauen
Zum Miteinander
Zu fairer Nachbarschaft
Zu zukunftsfähiger Landwirtschaft
Zur Produktion für zukunftsfähige Märkt

KONTAMINATION ist der GAU

Koexistenz - oder Verdrängung?

"Kontaminationen können nicht ausgeschlossen werden!" "GmO sind schon überall drin!"  "Koexistenz ist möglich!" Das behaupten die Hersteller von GmO in einem Atemzug. Obwohl sich das gegenseitig ausschließt: wenn GmOs schon überall drin wären oder Kontaminationen auch künftig nicht ausgeschlossen würden, könnten Erzeugnisse mit und ohne GmO über kurz oder lang nicht mehr dauerhaft nebeneinander bestehen (Koexistenz).

"Voraussetzung für Koexistenz  sind 'Schwellenwerte'!" (s.Kennzeichnungsschwellen) Das behaupten die GmO-Hersteller. Sie wollen, daß Kontaminationen von Endprodukten, Ernten und sogar Saatgut bis zu einem bestimmten Grad toleriert werden sollen, ohne daß das auf der Verpackung angegeben werden muß. Dabei geht es ihnen vorrangig aber um etwas ganz anderes als um Koexistenz der Produktionsweisen mit und ohne GmO: Wenn sie Kontaminationen nicht ausschließen wollen, werden sie durch kommerziellen Anbau von GmO mit unterschiedlichen neuen Eigenschaften und Auskreuzungen "wilde" GmO mit mehrereren Genkonstrukten verursachen, die durch keine Sicherheitsprüfung gegangen sind. Sie verursachen dadurch ungenehmigte Freisetzungen und verletzen damit das gegenwärtig geltende Gentechnikrecht. Eine Zulassung zum Anbau ist unter diesem Gesichtspunkt nicht zulässig. Deshalb sind sie so an Schwellenwerten interessiert, nicht weil sie eine Landwirtschaft ohne GmO erhalten wollen. Hier sind aber Schwellenwerte wegen der fehlenden Sicherheitsprüfung nicht akzeptabel.

Dieses Problem bedroht auch den GmO-freien herkömmlichen, ökologischen und biologischen Landbau: ein Schwellenwert für nicht Sicherheitsgeprüfte Genmanipulationen würde zu recht das Verbrauchervertrauen zerstören und zu Absatzverlusten führen; kein Schwellenwert würde häufig zum Totalausfall der Ernte führen, weil Ernten mit Kontaminationen durch nicht sicherheitgeprüfte und zugelassene Genmanipulationen (ohne gesetzlich geregelten Schwellenwert) überhaupt nicht vermarktet werden dürfen.

 

Und leider wollen das auch manche Öko-Verbände: aus Angst, sie könnten ihre Produkte häufig nicht mehr als Öko-Produkte vermarkten und würden das Vertrauen der Verbraucher und ihren Markt verlieren. Das ist ebenso widersprüchlich und sehr inkonsequent: denn mit dieser Toleranz öffnen sie gerade die Tore, mit denen sie Kontaminationen  und die schleichende Verdrängung von GmO-freier herkömmlicher, ökologischer und biologischer Produktion verhindern sollten.

 

Wahlfreiheit - oder Nötigung?

Kennzeichnungsschwellen: Schutz - oder "trojanisches Pferd"

Haftung - oder Flucht aus der Verantwortung

Kosten- und Lastenabwälzung

Entdemokratisierung

Desinformation

Rechtsmißbrauch

Verheimlichung

Desozialisierung

Stand der Wissenschaft